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Stefan Werner

Stefan Werner

Webseite-URL:

CHRONOLOGIE

  • Publiziert in Büro

Geschichte:

1956 gründet Rudolf Haus sein gleichnamiges Architekturbüro, später umbenannt zu “Haus und Partner”

1982 treten Wilhelm Düringer und Walter Müller als gleichberechtigte Partner in das Büro ein.

1987 stößt Thomas Werner als neuer Mitarbeiter zum Büro "Haus und Partner".

1992 In der Nachfolge von Haus und Partner schließen sich - nach dem Ausscheiden von Rudolf Haus - die freien Architekten Wilhelm Düringer, Walter Müller und Thomas Werner zum Büro “Düringer und Partner” zusammen.

2002 Walter Müller verlässt das Büro und wendet sich seinem Ruhestand zu.

2010 Ende des Jahres altersbedingtes Ausscheiden von Wilhem Düringer

2011 Umfirmierung zu WERNERARCHITEKTEN. Das Büro wird mit dem erfahrenen - und durch junge ArchitektInnen verstärkten - Team von Thomas Werner weitergeführt

2017 Einstieg von Stefan Werner als Parnter

2020 Einstieg von Daniel Hermann als Partner

 

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re-launch wernerarchitekten.com

Fast pünktlich zum Jahreswechsel haben wir auch unseren Internetauftritt - mit dem Ziel eines zeitgemäßeren, einfacherern und noch besseren Nutzererlebnisses - einer umfassenden Sanierung unterzogen.

Wir hoffen, dass ihnen das Ergebnis gefällt und wünschen ihnen viel Spass auf und mit unseren neuen Seiten.

Ein Blick in die "Historie" unserer Homepage von den unbeholfenen Anfängen 2003 bis heute (siehe Foto) lohnt sich.

WERNERARCHITEKTEN

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Sparkasse Herborn

  • Publiziert in Projekte

Maßnahme:

Realisierungswettbewerb zum Neubau der Sparkasse in Herborn

 

Projektdaten:

Kubatur (BRI): 16.900 m³

Bruttogrundrissfläche (BGF): 4550 m²

 

Beschreibung:

Das Grundstück der Sparkasse liegt begrenzt von der Bahnhofstraße im Norden und der im Osten orthogonal dazu verlaufenden Walther- Rathenau- Straße. Die Dill bildet den westlichen Abschluss des Baugrundstücks. Die Bahnhofstraße bindet den Bahnhof und die gründerzeitliche Stadterweiterung an den mittelalterlichen Stadtkern an. Sie stellt als Hauptachse der Stadterweiterung durch den Baumeister Ludwig Hofmann einen baugeschichtlich relevanten Teil der Stadt Herborn dar. Die gegenwärtige Situation ist durch individuelle Bauten und Interessen überformt und lässt einen Gemeinsinn vermissen. Durch den Neubau der Sparkasse in Herborn eröffnet sich die Möglichkeit städtebauliche Fehler der jüngeren Vergangenheit zu korrigieren.

Die Gegensätzlichkeit des Ortes, an der urbanen Hauptachse der gründerzeitlichen Stadterweiterung einerseits und der naturräumlichen Qualität der Dill andererseits, stellt den besonderen Reiz des Grundstücks dar. In der Korrespondenz von Natur und Architektur liegen die zentralen Potentiale des Ortes. Ein Lösungsansatz der auf die Potenziale der Gegebenheiten aufbaut und sie sich zu Eigen macht erscheint sinnfällig. Gelingt solch ein Eingriff gewinnt der gesamte Ort an Lebensqualität.

Die Sparkasse stellt durch ihre Kundennähe und ihr soziales Engagement auch in Zeiten der Krise einen zuverlässigen Partner dar. Schon lange prägt sie als Baustein der Stadt unsere Kulturlandschaft. Vor diesem Hintergrund übernimmt die Sparkasse eine öffentliche Verantwortung, der sie auch durch ihr architektonisches Verständnis Ausdruck verleihen sollte. Ein “öffentliches“ Gebäude entsteht nicht nur durch eine transparente Fassade. Öffentliche Architektur kann nur entstehen, wenn sie ihr Wesen veröffentlicht: ihr Wesen ist der architektonische Raum.

Der Neubau der Sparkasse Herborn versteht sich als öffentliches Gebäude. Die Funktionsbereiche FDL und VAC befinden sich im Erdgeschoss. ImmoC, FKC und Personalraum befinden sich im ersten Obergeschoss. Diese Funktionsbereiche stellen in ihrem Volumen ein an der Walther- Rathenau- Straße anliegenden zweigeschossigen L- förmigen Winkel dar. Die Geschossigkeit entspricht der anliegenden Bebauung.Der Veranstaltungsbereich liegt parallel zur Bahnhofstraße auf demzweigeschossigen Winkel und einem Treppenturm auf. Mit seiner Höhe nimmt er die Traufkante der Bahnhofstraße auf. Die Gesamtform des massiven Baukörpers entspricht einem Meander. Er ordnet sich in die Maßstäblichkeit der Umgebung ein. Der Meander folgt weitest gehend den Baulinien der Haupt- und Nebenachse und stärkt dadurch die räumliche Atmosphäre der gründerzeitlichen Bebauung. Simultan dazu formt die räumliche Skulptur einen zur Bahnhofstraße und zur Dill hin orientierten “öffentlichen“ Platz. Ein Teil dieses Platzes wird durch eine Glashaut abgetrennt. Die formal nach innen geführte Außenfassade verstärkt den Eindruck der Platzsituation. Der abgetrennte Bereich birgt als lichtdurchflutete Halle die Selbstbedienungs- und Servicezone. Der nördlich an der Dill (Pertuisplatz) verlaufende gepflegte Fußweg mündet jetzt auf den “Sparkassenplatz“ an der Dill und wird so zu einem Baustein der Naherholung. Von dem Sparkassenplatz aus kann über den 24H Bereich nicht nur die Sparkasse, sondern auch der Veranstaltungsbereich als Erweiterung des öffentlichen Raums betreten werden. Die 11 Parkplätze für kurz parkende Kunden sind Kompakt auf der Gebäuderückseite untergebracht. Von hier aus kann der Kunde bequem über den bis zum Parkplatz angebundenen Fußweg entlang der Dill den 24H Bereich erschließen. 34 weitere Parkplätze für geladene Kunden, Angestellte und Veranstaltungsbesucher befinden sich im Untergeschoss in der Tiefgarage. Von hier aus sind der 24H Bereich und der Veranstaltungsbereich über ein Treppenhaus und einen Fahrstuhl angebunden. Die Räume für Technik und Archiv sowie der Kundentresor sind ebenso Teil des Untergeschosses. Die Angestellten verfügen über einen separaten Zugang (Treppenhaus) ins Gebäude.Der Bau widment sich selbstbewusst als ein “öffentliches“ Gebäude der gesamten Örtlichkeit. So partizipieren Sparkasse und Umgebung voneinander und fügen sich zu einem gemeinsamen Bild.

Die Konstruktion des Massivbaus wird in Stahlbeton ausgeführt. Das Untergeschoss wird als “Weiße Wanne“ ausgebildet. Die frei spannenden Deckenkonstruktionen ermöglichen stützenfreie Innenräume zur flexiblen Aufteilung. Die Spannweite von ca. 12,30m wird von Stahlbetonträgernüberbrückt. Darauf ruhen die Geschossdecken mit einer Spannweite von ca. 5,00m. Die großzügig abgehangenen Unterdecken stellen eine barrierefreie Installationsebene für die Gebäudetechnik zur Verfügung. Die Außenwände bestehen aus einer 25cm dicken Tragschale, die mit einer 20cm starken Wärmedämmung belegt ist. Als Fassadenbekleidung ist eine hinterlüftete Sandsteinfassade vorgesehen. Die feingliedrige Lochfassade bietet eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten um zukünftigen Raumanforderungen gerecht werden zu können.Die beschriebene Baukonstruktion stellt vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Nachhaltigkeit eine ideale Lösung dar.

 

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Etta Schneider

  • Publiziert in Personen

Bauzeichnerin

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Katja Sommer-Stoll

  • Publiziert in Personen

Bauzeichnerin

 

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Markus Werner

  • Publiziert in Personen

Dipl. - Ing. Architekt

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Thomas Werner

Dipl. - Ing. Architekt

 

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Telefon: 02771 8709 - 12

 

Ausbildung:

Sept. 1979 – Juli 1984 Studium an der Gesamthochschule Siegen, Abschluss Diplom-Ingenieur Fachrichtung Architektur                                 

Januar 1992 Eintragung in die Architektenliste der Architekten- und Stadtplanerkammer als „Freischaffender Architekt“ seit Januar 1992 (Mitgliedsnummer AKH: 11304)

 

Berufsweg:

Aug. 1983 – Okt. 1983 angestellt bei Architekten Grimm + Schmidt, Betzdorf

Okt. 1984 – Apr. 1985 angestellt bei Held + Partner, Architekten, Siegen

Apr. 1985 – Nov. 1985 angestellt bei Ingenieur- und Architekturbüro Waldow, Gladenbach

Nov. 1985 – Sept. 1986 angestellt bei Architekturbüro Reese, Marburg

Okt. 1986 – Sept. 1987 angestellt bei Ingenieur- und Architekturbüro Waldow, Gladenbach

Sept. 1987 – Dez. 1991 angestellt bei Haus + Partner, Architekten und Stadtplaner, Dillenburg

Seit 1992 Gesellschafter im Büro Düringer und Partner (in der Nachfolge von Haus und Partner)

Seit 2011 Inhaber Büro WERNERARCHITEKTEN (in der Nachfolge von Düringer und Partner)

 

 

Weitere Qualifikation:

Fortbildungen entsprechend den Arbeits- und Aufgabenschwerpunkten nach den Vorgaben der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, u.a.:

Weiterbildung „Architekt als Unternehmer“ (Führungsarbeit, Projektcontrolling, Qualitätsmanagement, prozessorientiertes QM)

Fortbildung „Bauüberwachung mit System“

Wärme-, Brand- und Schallschutz

VOB-Verträge / Nachtragmanagement

 

Arbeitsschwerpunkte:

Organisation der Projektabwicklung, Planung der Büroorganisation und Verwaltung

Übergeordnete Überwachung der Planungs- und Bauabläufe

Akquisition / Positionierung am Markt

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Carmen Mehmeti

  • Publiziert in Personen

Verwaltung, Bauzeichnerin

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