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Stefan Werner

Stefan Werner

Webseite-URL:

Wettbewerb: Bebauungskonzeption "Weidenbach", Rathausstraße Dillenburg

Ideenwettbewerb Volksbank Dill eG, 2016, ursprüngliche Aufgabenstellung (Wortlaut):

Ausgangssituation:

Die Volksbank hat im Jahr 2015 das Grundstück Rathausstraße 1-3, Flurstück 29/3 erworben. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, einer zunehmenden Frequenz unserer Hauptstelle in Dillenburg und des erwartetet zunehmenden Verkehrsaufkommens im Parkbereich der Bank ist uns dabei primär an der Schaffung von zusätzlichen Parkflächen gelegen. Das Grundstück Rathausstraße bietet darüber hinaus in exponierter Lage im Zentrum von Dillenburg die Möglichkeit, attraktive altersgerechte Wohnungen zu errichten. Parallel dazu ergab sich die Situation, dass auch die Evangelische Kirchengemeinde Überlegungen anstellt, ihr in die Jahre gekommenes Gemeindehaus „Am Zwingel“ Flurstück 3/5 zu verändern. Aus diesen Diskussionen ist dann die Überlegung entstanden, dass wir dieses Flurstück 3/5 als Volksbank Dill eG ebenfalls erwerben und im Rahmen der Bauplanungen den deutlich reduzierten Raumbedarf der evangelischen Kirche auf dem Flurstück 29/3 Rathausstraße einbinden. Die Evangelische Kirche hat ebenfalls ein Parkplatzproblem, welches überwiegend in den Abendstunden entsteht.

Da dann die Bankmitarbeiter und Kunden weniger auf dem Parkdeck der Bank parken, wäre eine gemeinsame Nutzung der Parkfläche nahezu  ideal umsetzbar. Im Ergebnis würden sich bei dieser Konstellation für alle Beteiligten entscheidende Vorteile ergeben, die es jetzt umzusetzen gilt.

Zuletzt wurde in diesem Zusammenhang die Überlegung geboren, dass auch die Diakonie, die in der Maibachstraße ihre Geschäftsräume verlieren wird, in die Planung Rathausstraße integriert wird.

Folgende Voraussetzungen sollten für das Neubauprojekt umgesetzt werden:

Möglichst volle Unterkellerung als Tiefgarage ausgebaut unter das Flurstück 29/3 mit einer Anbindung an die bestehende Tiefgarage der Bank. Das Flurstück 3/5 wird unter Berücksichtigung des Flächentauschs mit der Stadt Dillenburg (dies wurde im Gespräch mit den Architekten erläutert) ebenfalls an den

Parkplatz angebunden, so dass möglichst viele Parkplätze auf diesem Grundstück entstehen und Zufahrt sowie Ausfahrt des Parkdecks der Parkfläche vom „Zwingel“ aus erfolgen kann. Die Evangelische Kirchengemeinde Dillenburg wird mit einem nachstehend näher erläuterten Raumbedarf so eingebunden, dass der Zugang direkt an der Rathausstraße möglich ist. Die Kirche favorisiert dabei die direkte Nähe an das städtische Grundstück, Flurstück 2/3 wobei die Vorgabe eine direkte Anbindung an die Rathausstraße zu haben, entscheidend ist. Das Grundstück 29/3 muss so bebaut werden, dass auch die Zufahrt von der Rathausstraße sowohl auf der Parkplatzebene als auch für die Tiefgarage als Ein- und Ausfahrt gewährleistet ist. Für das Diakonische Werk in Dillenburg sind Büroflächen inkl. Nebenflächen von insgesamt rund 500 qm im Erdgeschoß  bzw. 1. Obergeschoß und einer möglichen Anbindung an die Räumlichkeiten der Evangelische Kirche  einzubeziehen. Für die Bebauung gilt kein festgestellter Bebauungsplan. Im Rahmen der Umgebung sollten 4 Vollgeschosse möglich sein. Darüber hinaus ist die höchst mögliche Ausnutzung im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit wünschenswert. Letztendlich sollte jedoch eine großzügige Nutzung unbebauter Flächen so erfolgen, dass bei Großveranstaltungen  ggf. auch eine Einbahnstraßenregelung der Parkflächen auf dem Grundstück 3/5 und dem bestehenden Parkplatz der Bank und dem Grundstück 29/3 möglich ist. Dies ist jedoch schlussendlich nicht zwingend.

Voraussetzungen zur Nutzung für die Räumlichkeiten der Evangelischen Kirche

- barrierefrei im Erdgeschoß erreichbar

- Saal mit Abtrennung eines Konferenzraums in der Größenordnung 170 qm, Abtrennung ca. 50 qm

- Die Höhe dieses Saals soll rund 3,50 m  betragen

Darüber hinaus ist diesem Saal anzugliedern eine Küche mit rund 30 qm, weiterhin ist für die Kirche ein Jugendraum mit 70 qm Abstellfläche von 30 qm sowie 3 Büroräume mit jeweils 15 qm auch ggf. im 1. Obergeschoß einzuplanen. Gesamtfläche für die Kirche ist dann rund 350 qm

Raumbedarf für das Diakonische Werk

Unter Berücksichtigung der gemeinsamen Nutzung des großen Saals oder Teile davon, benötigt das Diakonische Werk noch rund 500 qm entweder im Erdgeschoß oder im 1. Obergeschoß des Neubaus. Dabei sind ca. 20 Büros mit jeweils rund 15 qm (4 Büros davon  25 qm) gewünscht. Hinzu kommen als Verwaltung/Empfang und Wartebereich ca. 50 qm, außerdem noch die üblichen Sanitärräume, ein Sozialraum mit Küchenzeile, 2-3 Archivräume und ein Abstellraum. Diese Nebenräume sollten ungefähr 130 qm ausmachen. Empfang und Bürofläche addiert sich auf ca. 370 qm, so dass in der Summe rund 500 qm für die Diakonie entstehen. Wichtig ist, dass diese Räume barrierefrei erreichbar sind.

Als Parkflächen fest oder auch für Besucher erwartet die Diakonie 20 Parkplätze und die Kirche ca. 10 Parkplätze.

 

Entwurfserläuterungen Juni 2016:

Mit unserem Wettbewerbsentwurf wollen wir die Aufgabenstellungen aus der beschriebenen Ausgangssituation der Volksbank sowie die sich daraus ergebenden Zielvorstellungen für das Neubauprojekt umsetzen. Dabei ist es ein wichtiges Anliegen dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen und attraktive und altersgerechte Wohnungen zu schaffen sowie dem zunehmenden Verkehrsaufkommen und dem damit verbundenen zusätzlichen Bedarf an Parkplätzen gerecht zu werden.

Für die ev. Kirche und das Diakonische Werk entstehen Bereiche nach dem vorgegebenen Raumprogramm

Plan 1 - EG Gesamtanlage mit Bebauung Rathaustrasse + am Zwingel

Gesamtanlage und Nutzungen Erdgeschoss

Unser erster Plan zeigt die Gesamtanlage im Erdgeschoss mit dem bestehenden Gebäude der Volksbank einschl. der bestehenden Tiefgarage sowie das Erdgeschoss des geplanten Neubaus an der Rathausstraße. Der Neubau schließt die Lücke in der Rathausstraße. Dabei wird die Fassade, insbesondere im Erdgeschoss, durch Vor- und Rücksprünge aufgelockert. Das Erdgeschoss ist barrierefrei direkt von der Rathausstraße und vom Parkdeck mit Anbindung an den Kreisel am Zwingel erreichbar. Der Haupteingang wird betont und es entstehen interessante überdachte Außenräume. Durch diese Maßnahmen verschmelzen Innen- und Außenflächen miteinander und bilden eine Einheit.

Die vertikale Erschließung durch Aufzug und Treppe ist gewährleistet und schafft auch die barrierefreie Anbindung zu den Parkplätzen in der Tiefgarage.

Das Erdgeschoss bietet Raum für die evangelische Kirche mit einem großen Saal sowie einem Jugendraum und den geforderten Nebenräumen. Von Saal und Jugendraum aus erreicht man die großzügige Terrasse mit optimaler Süd-West Ausrichtung, Schlossbergblick und vielfältigen Möglichkeiten zur Einbeziehung des geschützten Außenraums bei den Veranstaltungen. Die Terrasse ist auch von der Rathausstraße durch einen attraktiv gestalteten Fußweg mit seitlichem Pflanzstreifen zu erreichen.

Erschließung und Parkplätze

Fußgängerverkehr und Autoverkehr sind im Bereich des Neubaus konsequent getrennt. Zwischen Neubau und Rathaus befindet sich die Zufahrt in die Tiefgarage und auf das Parkdeck.

Insgesamt haben sowohl Tiefgarage wie auch Parkdeck je eine Zufahrt vom Zwingel und der Rathausstraße. Durch die beiden Zufahrten vom Zwingel und der Rathausstraße wird auch erhöhtem Verkehrsaufkommen Rechnung getragen und es sind bedarfsorientiert flexible Verkehrsführungen möglich.

Insgesamt entstehen auf dem Parkdeck 43 Parkplätze (Bestand 35) davon sind 11 Parkplätze überdacht. In der Tiefgarage entstehen 81 Parkplätze (Bestand 32). Im Vergleich zum Bestand entstehen somit 66 neue Parkplätze.

Optionale Bebauung am Zwingel

Optional ist in der Anbindung an den Kreisel am Zwingel,  nach Abbruch des Gemeindehauses der evangelischen Kirche, eine zusätzliche Bebauung möglich.

In exponierter Lage mit Südwestausrichtung und optimaler Anbindung können in dieser, zur Rathausstraße ergänzenden Bebauung, hochwertige, ebenerdige Altenwohnungen mit ebenerdigem Garten.

Wohnung Z1: 73 qm, Wohnung Z2: 73 qm

Alternativ ist auch eine gewerbliche Nutzung möglich. Die städtebauliche Situation in diesem Bereich  und die Qualität der Außenbereiche würden deutlich verbessert. Ein Teil dieses Gebäudes könnte im Erdgeschoss Raum für attraktive überdachte Stellplätze bieten.

Außenbereiche, Grünzonen

Durch die maximale Ausnutzung des Tiefgaragengeschosses bleibt im Außenbereich neben zahlreichen Parkplätzen auch genügend Raum für Grünflächen mit entsprechender Bepflanzung. An verschiedenen Stellen entstehen Plätze die zum Verweilen einladen. Dadurch wird auch das angemessene Umfeld für den gehobenen Wohnungsbau in den oberen Etagen geschaffen.

Plan 2 - Tiefgarage

Zu- und Ausfahrten

Für die Zufahrt zur Tiefgarage gibt es 2 Optionen. Die Tiefgarage ist sowohl vom Kreisel am Zwingel als auch von der Rathauspassage durch Zufahrten erreichbar. Die Ausfahrt aus der Tiefgarage erfolgt über die jetzige Zu- und Ausfahrt die zukünftig nur noch einspurig als Ausfahrt genutzt wird.

Erschließung, Barrierefreiheit

Das Tiefgargengeschoss ist über Treppe und Aufzug sowohl von Neubau am Zwingel wie auch vom Neubau an der Rathausstraße erreichbar. Die oberen Geschosse sind somit komplett barrierefrei erreichbar.

Stellplatzanzahl, Sonstige Nutzung Kellergeschoss

Die Tiefgarage bietet für 90 Pkw-Stellplätze. Darüber hinaus finden erforderliche Hausanschluss- und Technikräume sowie Neben- und Abstellräumen Platz.

Plan 3 - Grundrisse 1.Obergeschoss

Gebäude Rathausstraße

Im 1. Obergeschoss sind die Büroräume für das Diakonische Werk vorgesehen. Der komplette Raumbedarf wird auf einer Geschossebene realisiert. Es entstehen großzügige Büros mit den erforderlichen Nebenräumen. Das Geschoss ist über einen entsprechenden Aufzug barrierefrei zu erreichen. Die notwendigen Parkplätze können im Außenbereich bzw. in der Tiefgarage, die über Treppe und Aufzug erreichbar ist, angeboten werden.

Gebäude am Zwingel

Das 1. Obergeschoss des Gebäudes am Zwingel bietet optional weiteren Raum für hochwertige Wohnungen. Es entstehen 2 Maisonette-Wohnungen und eine weitere Wohnung. Alle Wohnungen verfügen über große Balkone mit Südwestausrichtung und Schlossblick und werden über Laubengänge erschlossen.

Wohnung Z3: 76 qm, Wohnung Z4: 105 qm, Wohnung Z5: 116 qm, Wohnung Z6: 123 qm

Plan 4 - Grundrisse 2.Obergeschoss

Gebäude Rathausstraße

Im 2. Obergeschoss des Gebäudes an der Rathausstraße entstehen 3 großzügige Wohnungen. Die geschützten Dachterrassen mit optimaler Südwestausrichtung und unverbautem Blick zum gegenüberliegenden Schlossberg bieten einen besonders attraktiven privaten Außenbereich im Zentrum Dillenburgs

Wohnung R1: 87 qm, Wohnung R2: 112 qm, Wohnung R3: 128 qm

Gebäude am Zwingel

Im 2. Obergeschoss des Gebäudes am Zwingel befinden sich jeweils das Obergeschoss der Maisonette sowie 2 weitere Wohnungen in gleicher hochwertiger Qualität.

Wohnung Z7: 76 qm, Wohnung Z8: 92 qm

Plan 5 - Grundrisse 3.Obergeschoss Rathausstraße + Dachgeschoss am Zwingel

Gebäude Rathausstraße

Die Wohnungen des 3. Obergeschoss der Rathausstraße sind zum 2. Obergeschoss versetzt angeordnet. Auch hier entstehen geräumige Wohnungen mit Terrassen in gleicher Qualität

Wohnung R4: 75 qm, Wohnung R5: 98 qm, Wohnung R6: 98qm

Gebäude am Zwingel

Das Dachgeschoss des Gebäudes am Zwingel bietet weiteren Raum für zwei Wohnungen mit großzügigen Dachterrassen.

Wohnung Z9: 79 qm, Wohnung Z10: 105 qm

Plan 6 – Grundriss Penthouse

Gebäude Rathausstraße

An oberster Stelle des Gebäudes am Rathaus entsteht eine besondere Penthouse-Wohnung in exponierter Lage mit offener Wohnform, großer Dachterrasse sowie Blick über Dillenburg und zum Schlossberg

Wohnung R7: 131 qm

Plan 7 – Ansichten, Visualisierung

Das Gebäude an der Rathausstraße, mit 4 Vollgeschossen und einem Dachgeschoss als Nichtvollgeschoss, bindet sich gelungen in die denkmalgeschützte Gesamtanlage der Innenstadt von Dillenburg ein. Den Höhenbezug des Neubaus bildet das markante Gesims des angrenzenden Rathauses. Mit dem Neubau in der Rathausstraße gelingt es den baulichen Zusammenhang zwischen Marktstraße, Rathaus und gegenüberliegender Dillbrücke wieder herzustellen. Das Penthouse, mit einer Dachneigung von 50°, greift die Formensprache der bestehenden Bebauung auf und ist prägendes gestalterisches Element des Entwurfes.

Plan 8 – Ansichten, Visualisierung

Die Südwestansicht des Gebäudes Rasthausstraße zeigt die großzügigen Wohnungsterrassen mit viel Patz im Außenbereich und optimaler Ausrichtung sowie den Übergang  des Saals zur ebenerdigen Terrasse im Erdgeschoss. Das Penthouse mit geneigtem Satteldach schafft einen markanten oberen Abschluss des Gebäudes.

Plan 9 - Ansichten Erweiterungsbau am Zwingel + Alternative Nutzung

Der Plan zeigt die Ansichten des Gebäudes am Zwingel von der Südwestseite und von der Straßenseite. Die Wohnungen haben Balkone mit Südwestausrichtung. Im Erdgeschoss entstehen überdachte Stellplätze. Den oberen Abschluss bildet ein Satteldachaufbau mit 2 attraktiven Wohnungen und großzügigen Dachterrassen Alternativ zu der Nutzung des Gebäudes am Zwingel für altersgerechte Wohnungen könnten hier auch die Räumlichkeiten der evangelischen Kirche Platz finden. Dadurch würde dann Freiraum beim Gebäude an der Rathausstraße entstehen. Die Räume für das Diakonische Werk könnten im Erdgeschoss angeordnet werden und im 1. Obergeschoss könnten somit weitere attraktive Wohnungen entstehen.

Zusammenfassung

Durch die geplante Bebauung wird die städtebauliche Situation im Bereich des ehemaligen Geländes Weidenbach entscheidend verbessert. Der durch die Baulücke fehlende bauliche Zusammenhang zwischen Marktstraße und Rathaus wird durch den Neubau Rathausstraße umgesetzt. Das erforderliche Raumprogramm für die evangelische Kirche wird im Erdgeschoss des Neubaus Rathausstraße umgesetzt. Das 1. Obergeschoss bietet Platz für die Büroflächen des Diakonischen Werkes

Das Angebot an Parkplätzen wird deutlich erweitert:

Stellplätze Parkdeck: 46 (Bestand 35), davon 11 Stellplätze überdach

Stellplätze Tiefgarage: 81 (Bestand 32)

Insgesamt entstehen somit auf dem Gelände 127 Stellplätze, es ergibt sich somit ein Gewinn von 60 neue PKW Stellplätze.

Folgende Wohnungen entstehen mit der Planung:

Gebäude Rathausstraße: 7 Wohnungen von 75 qm bis 131 qm

Gebäude am Zwingel: 10 Wohnungen von 73 qm bis 105 qm

Insgesamt entstehen 17 neue attraktive, altersgerechte Wohnungen in bester Lage mit optimaler Ausrichtung und großzügigem Außenbereich

 

Überarbeitetet Aufgabenstellung (Wortlaut):

1. Die ev.Kirche wird räumlich nicht in das Grundstück Flst. 29/3 integriert.

2. Das Grundstück Flst. 3/5 soll wie bereits bekannt,  mit dem städtischen Grundstück (Flst. 2/3) hinsichtlich der bestehenden Parkfläche der Volksbank „optimiert“ werden. Das dann entstehende Grundstück der ev. Kirche kann anschließend geteilt werden. Der an das Voba Grundstück grenzende Teil sollte dann an die Volksbank Dill eG verkauft werden. Der vordere Grundstücksteil wird, so die Überlegung mit einem neuen Gemeindehaus bebaut.

3. Eine weitere Überlegung ist, dass abgestimmt auf die endgültige neue Grundstücksgrenze eine Grenzbebauung Kirche/Voba entsteht,  die im Erdgeschoss eine gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen ermöglicht. Der von der Bank zu errichtende Neubau auf dieser Parzelle reduziert sich auf einen Schulungsraum im Erdgeschoss und Büroflächen im 1. Obergeschoss.

Zusammenfassend:

Die Bebauung der Parzelle 29/3 ist von den Planungen des Flst. 3/5 losgelöst zu betrachten. Auf dem Grundstück 29/3 wird im Erdgeschoss der bekannte Raumbedarf für das diakonische Werk eingeplant.

Die Flächen ab 1. OG  bleiben Wohnungen vorbehalten.

Für die Volksbank ist nach wie vor die Erweiterung des Parkplatzes auf dem Parkdeck eine Grundvoraussetzung aller Planungen.

Durch die Reduzierung des Grundstücks der ev. Kirche sind zumindest teilweise Parkflächen auf dem Flst 29/3 wünschenswert.

 

Erläuterungen zum überarbeiteten Konzept, Oktober 2016:

Städtebaulicher Ansatz und übergeordnete Konzeption

Durch unser überarbeitetes Konzept wird der Gesamtkomplex Marktstraße / Rathausstraße / Am Zwingel als städtebauliche Einheit mit seinem charakteristischen, geschützten Innenbereich deutlicher als bisher herausgearbeitet. Es entsteht ein großzügige Angebot an zusätzlichen Parkflächen, die durch attraktive Grünflächen mit Plätzen, die zum Verweilen einladen, ergänzt wird. Dieser integrierte Innenhof schafft wertvollen Freiraum und wertet so die Bebauung -durch das Angebot an wichtigen Parkplätzen und attraktiven Außenanlagen- zusätzlich auf (siehe Blatt 0, Piktogramm 1)

Charakterisiert ist die Gesamtanlage durch eine günstige Verkehrsanbindung mit umlaufender Verkehrsführung (Am Zwingel / Rathausstraße / Marktstraße / Hauptstraße). Nach Norden ist die Anbindung mit dem Fahrzeug über die Straßen Am Zwingel und die Rathausstraße direkt gewährleistet. Der L-förmig angelegten und aus zwei Richtungen durchlaufend erschlossenen Parkfläche kommt dabei als verbindendes Element eine zentrale Bedeutung zu. Sowohl das Parkdeck, als auch die Tiefgaragen sind von beiden Straßen erreichbar. Dies garantiert ein Höchstmaß an Flexibilität (siehe Blatt 0, Piktogramm 2).

Nach Süden sind die verkehrsberuhigten Zonen von Marktstraße und Hauptstraße direkt zu Fuß erreichbar. So fügt sich der Erschließungsring zusammen und es entsteht im Inneren ein Areal in ruhiger, geschützter Lage im Herzen von Dillenburg, das allen Anforderungen der unterschiedlichen Nutzer vollumfänglich genügt (siehe Blatt 0, Piktogramm 3).

Neubau Am Zwingel

Da sich die Überlegungen eines Neubaus des kirchlichen Gemeindehauses zwischenzeitlich konkretisiert haben, wurde von der optional vorgeschlagenen „Wohnbebauung Am Zwingel“ Abstand genommen und stattdessen an dieser Stelle eine -auf die gemeinsame Nutzung der Räumlichkeiten von Volksbank und Kirche im Erdgeschoss- optimierte Planung als 2-geschossiger Baukörper konzipiert. Dieser bietet im Obergeschoss auch die Möglichkeit zusätzliche Büroflächen für die Volksbank aufzunehmen. Durch ein angegliedertes, zweites Treppenhaus als mögliche, eigenständige Erschließung, ist auch eine autarke Nutzung in diesem Bereich denkbar.

Neubau Rathausstraße

Diese neuen Überlegungen seitens Volksbank und ev. Kirchengemeinde wurden von uns auch zum Anlass genommen die grundsätzliche Ausrichtung des Baukörpers an der Rathausstraße zu überprüfen. Für den ursprünglich, als geschützten Bereich, geplanten „Innenhof“ zum großen Saal besteht innerhalb der geänderten Rahmenbedingungen ohne kirchliche Nutzung keine Erfordernis mehr. Um die Erweiterung der oberirdischen Parkflächen größtmöglich zu gestalten wurden daher die Grundrisse gespiegelt. Hierdurch kann auch eine klare Trennung der zusätzlichen Zufahrt zur Tiefgarage und des Einganges an der Rathausstraße erreicht werden. Da sämtliche Wohnungsgrundrisse weitgehend in Süd-Ausrichtung geplant waren (und sind), kommt es durch die Neuausrichtung nicht zu einer nachteiligen Belichtungs- oder Wohnqualität. Der neue Baukörper kann so auch die Lücke zum Abbruchbereich Richtung Marktstraße klar schließen und öffnet das Areal großzügig in Richtung Zwingel. Aufgrund der nicht mehr mit einzubeziehenden kirchlichen Nutzung in der Rathausstraße kann zudem, trotz des Entfalls der Wohnbebauung am Zwingel und durch die konsequente Nutzung des nun zusätzlich gewonnen Geschosses, dem Bedarf nach zusätzlicher Wohnfläche entsprochen werden. Der Ansatz der Staffelung bzw. Terrassierung, mit dem Ziel der Auflösung/Auflockerung des Bauvolumens von der Rathausstraße weg in Richtung Volksbank wird dabei konsequent weiterverfolgt.

Tiefgarage / Nebenräume und barrierefreie Erschließung

Beide Baukörper -Neubau Am Zwingel und Bebauung Rathausstraße- verfügen über eine Teilunterkellerung mit allen erforderlichen Technik- und Nebenräumen, sowie über eine in Erweiterung des Bestandes vorgesehene Tiefgarage. Durch die angebundenen Aufzüge ist eine barrierefreie Nutzung überall gegeben.  

Raumprogramm

Neubau Rathausstraße

EG.:           Diakonie           540 qm  Netto

1 OG.:        Wohnung R1       87 qm Wohnfläche, Wohnung R2     112 qm Wohnfläche, Wohnung R3     128 qm Wohnfläche

2OG.:         Wohnung R4       76 qm Wohnfläche, Wohnung R5       98 qm Wohnfläche, Wohnung R6       98 qm Wohnfläche

3OG.:         Wohnung R7       76 qm Wohnfläche, Wohnung R8     159 qm Wohnfläche

4 OG.:        Wohnung R9     131 qm Wohnfläche.

Neubau Am Zwingel: Nutzung Kirche

EG.:           Büro     15 qm

OG.:          Büro-und Jugendräume             131,50 qm

Neubau Am Zwingel: Nutzung Volksbank  Dill eG

OG.: Büro              110 qm

Neubau Am Zwingel: Gemeinsame Nutzung ev. Kirche und Volksbank

EG.: Großer- und kleiner Saal inkl. Nebenräume ca. 252 qm


Link zum Neubau des Ev. Gemeindehauses am Zwingel:

http://www.wernerarchitekten.com/index.php/component/k2/item/144-neubau-gemeindehaus-am-zwingel,-ev-kirchengemeinde-dillenburg

 

 

 

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Noemi Münch

  • Publiziert in Personen

Bauzeichnerin

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BAAWA Education Center, Samburuhilfe e.V.

  • Publiziert in Projekte

Die Wurzeln des, in den Steppen Nordkenias angesiedelte, Volkes der Samburu liegen in der nomadisierend umherziehenden Suche nach Weideplätzen für das Vieh. Im Laufe der Zeit wurden viele Familien, besonders im südlichen Teil des Verbreitungsgebietes, sesshaft. Sie bauten feste Hütten aus Holz, die mit Lehm und Kuhdung „verputzt“ wurden. Sich auf eine Nahrungsquelle festzulegen – wie hier das Vieh – barg jedoch Gefahren, so dass z.B. beim Ausbleiben der Regenzeit das Gras in der Sonne verbrannte und Tiere verhungerten.

Der Verein SamburuHilfe wurde daher 1993 von Alfred Knau mit dem Ziel gegründet, die Lebensbedingungen der Volksgruppe der Samburu im Norden Kenias, speziell in der Projektregion Baawa, der Region rund um die Hauptstadt Maralal, zu verbessern.

Er unterstützt seitdem unter der Prämisse "Hilfe zur Selbsthilfe" im wesentlichen Projekte im Aufbau von Infrastruktur und Wissen. Dazu gehören folgende Schwerpunkte:

  • Bildung – Dazu gehören insbesondere Grundschulen und Kindergärten und Kinderpatenschaften (Schulgebühren für Secondary School und College)
  • Nahrung – Schulung der konservierenden Landwirtschaft und Schul Food-Programme
  • Medizin – Unterstützung von Krankenstationen und Bereitstellung von technischen Geräten
  • Soziales – Kampagnen gegen Beschneidung und Frühverheiratung
  • Gesellschaft – Unterstützung der Frauengruppen, denn sie sind der Motor des Lebens und Arbeitens (Ackerbau, Seifenherstellung, Imkerei, Nähkurse ...)

Gemeinsam mit dem Samburu e.V. planen wir aktuell eine Lernwerkstatt in Baawa, die über verschiedene Lehr- und Ausstattungsräume für den theoretischen und praktischen Unterricht verfügt. Das Konzept verfolgt das Ziel, den Schulabgängern in bestimmten Arbeitsfeldern spezielle praktische und theoretische Kenntnisse und Erfahrungen zu vermitteln. Im Rahmen des Projektaufbaus werden Gebäude für Verwaltung, Schule, verschiedene Werkstätten sowie ein landwirtschaftlicher Schulgarten inkl. Wasserbrunnen und Solarstrom realisiert.

 

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Agentur für Arbeit, Rahmenvertrag Bauunterhalt & kleine Baumaßnahmen

Maßnahme:

Bundesagentur für Arbeit:  Generalplanervertrag im Bauunterhalt und bei kleine Baumaßnahmen
 

Bauherr:

Bundesagentur für Arbeit
vertreten durch:
BA - Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement Gmbh
Lina-Ammon-straße 9
90471 Nürnberg
 

Beschreibung:

Im Zuge unserer hessenweiten Tätigkeit für die Bundesagentur für Arbeit (BI Management GmbH) realiseren wir bereits seit geraumer Zeit Vorhaben unterschiedlichster Art und Größe als Generalplaner.

Die Einzelmaßnahmen zwischen 5.000  € und 2.000.000 € erstrecken sich dabei auf den Bereich Bauunterhalt sowie auf kleine Baumaßnahmen.

Folgende exemplarisch aufgeführte Aufgabenstellungen verdeutlichen den Schaffensquerschnitt der letzten Jahre:

- Flächenoptimierungen und Revitalisierungen (Schaffung von Bürolandschaften, Rück- und Umbauten, etc.)
- Immobilienwirtschaftliche Beratungen, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen, Bedarfserhebungen, etc.
- Brandschutztechnische Gebäudeertüchtigungen
- Einrichtung von Berufsinformationszentren, Empfangsbereichen und Kundenzentren
- Erarbeitung und Umsetzung von Konzeptionen zur Barrierfreiheit
- Betoninstandsetzung von Tiefgaragen, Tragstrukturen und Fassaden
- Technische Instandsetzungen und Ertüchtigungen aus Wartungseinsätzen
- Fassaden- und Dachsanierungen
- Energetische Ertüchtigungen

Je nach Aufgabenstellung beziehen wir als Generelplaner situationsbedingt regelmäßig folgende Fachplaner und -sachverständigenleistungen bei der Planung mit ein:

- Elektroinstallationen, Aufzüge und Brandmeldetechnik
- Heizung-, Lüftung & Sanitärplanung
- Brandschutzsachverständige
- Schadstoffgutachten
- Ingenierbüro Betoninstandsetzung
- Statiker & Wärmeschutzgutachter
- Sachverständige für Raumakustik
- Landschafts- und Freiraumplaner

Dabei sind neben den planerischen Herausforderungen oftmals nutzerbedingte Belange wie die zumeist erforderliche Abwicklung bei laufendem Betrieb zu berücksichtigen.

 

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Baustelle: Berglandschule Bad Endbach, Neubau Betreuung inkl. Klassenräume

Nach abgeschlossener Planungsphase freuen wir uns, dass der Neubau für die Berglandschule in Bad Endbach nun seit kurzem auch in der baulichen Umsetzung begonnen hat.

Zukünftig entstehen hier neue Räumlichkeiten für die Betreuung inkusive angebundener Küche, Sanitärbereichen, einem Intensivraum sowie 2 zusätzlichen Klassen welche wahlweise kombiniert & flexibel - z.B. als Bewegungsräume - genutzt werden können.

Aktuelle Berichterstattung auf mittelhessen.de: https://www.mittelhessen.de/lokales/marburg-biedenkopf/marburg/kreis-investiert-17-millionen-euro-in-seine-schulen_20307165

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Wohnhausneubau T., Breidenbach

Maßnahme:

Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Breidenbach
 

Bauherr:

Privat
 

Projektdaten:

Wohnfläche: 185m² (ohne Keller)

Kubatur: 1.000m³

 

Beschreibung:

Bei der Planung des Bauvorhabens sollte in Anlehnung an den Bauhausstil ein zweigeschossiges Einfamilienhaus mit Flachdach und Integration einer Doppel-Garage entstehen. Das vorhandene Grundstück bietet mit seiner Hanglage einen guten Ausgangspunkt zur Entwicklung und Gestaltung eines Baukörpers mit Vor- und Rücksprüngen, welche als Balkon- und Terrassenflächen genutzt werden.

Die Erschließung erfolgt über ein offenes Treppenhaus an zentraler Stelle, welches den Wohnbereich im Erdgeschoss mit den privaten Schlafräumen im Obergeschoss verbindet.

Alle für Heizung (Erd-Wärmepumpe), Strom, Wasser und Telefon erforderlichen technischen Einrichtungen befinden sich komprimiert im Hausanschlussraum des Kellers. Darüber hinaus eröffnen sich hier weitere Abstellräume sowie ein direkter Zugang zur Garage.

Dank eines hochwertigen Wärmedämmverbundsystems in Verbindung mit einer Erdwärmepumpe und Integration einer Lüftungsanlage wurden die Anforderungen an einen energieeffizienten Bau erfüllt. Der Einsatz verschiedener Dämmstärken an der Fassade betont zudem das aus zwei Baukörpern zusammengesetzte Ganze.

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Einweihung "Haus der Kirche", Westerburg

Wir haben uns sehr gefreut am vergangenen Samstag im Rahmen einer Weihe die (Wieder-)Eröffnung des "Haus der Kirche" in Westerburg feiern zu dürfen.

Die neuen Räumlichkeiten des umgestalteten und erweiterten Probst-Karl-Herbert-Hauses des Evangelischen Dekanats Westerwald wurden bereits im April nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit an die Nutzer übergeben.

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Gesucht: Architekt (m/w/d) als Bau- und Projektleiter (Stand April 2019)

Bereichern Sie unser Team mit Ihren Fähigkeiten und Ihrer Persönlichkeit!

Unterstützen Sie uns in der Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern aus der öffentlichen Hand und einem breiten Spektrum weiterer Bauherren.

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mit Schwerpunkt in der eigenverantwortlichen Abwicklung interessanter und vielfältiger Aufgaben in den Leistungsphasen 5-9.

Vorausgesetzt wird ein Studienabschluss (Fachrichtung Architektur) als Dipl.-Ing. oder Master und mind. 3 Jahre praktische Berufserfahrung.

Ihre Bewerbung mit möglichem Einstiegsdatum senden Sie bitte an:

WERNERARCHITEKTEN | Meisenweg 2 | 35683 Dillenburg  |  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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